Günter Hannich bei “Fragen an den Autor”
5. Januar 2011Günter Hannich war am 2.1.2011 in der renommierten Sendung “Fragen an den Autor” im Saarländischen Rundfunk eine Stunde lang zu hören.
Günter Hannich war am 2.1.2011 in der renommierten Sendung “Fragen an den Autor” im Saarländischen Rundfunk eine Stunde lang zu hören.
Die Frage, ob Chancengleichheit, Sozialpartnerschaft und Gerechtigkeit einen alten Hut darstellen, lässt sich nach der Analyse unseres Systems leicht beantworten: Diese, für den Einzelnen so entscheidend wichtigen Umstände, werden in unserer Welt weiter an Bedeutung verlieren, genauso, wie im gleichen Zug die Kapitalrendite zum alles beherrschenden Faktor werden wird. Doch damit nicht genug: Wir stehen
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Der Weg zu Überwachungsstaat und perfekter Diktatur Immer häufiger kommt heute die Forderung nach elektronischem Geld, oder einer Kartenwährung. Dieses Zahlungsmittel wird dabei immer als besonders modern dargestellt, während die herkömmlichen Scheine und Münzen als altmodisch und unbequem verunglimpft werden. Hier stellt sich die Frage, ob diese Annahme berechtigt ist und ob Kartengeld wirklich einen
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Wer aus der Geschichte nicht lernen will, muß sie wiederholen! Wer heute frägt, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt, der kommt um eine gründliche Beschäftigung mit unserer Vergangenheit nicht herum. Unsere Gegenwart wird dabei von den Medien als “die Beste aller Welten” gefeiert. Kein Zeitalter hätte je solch eine “Fortschritt” erlebt und hätte solch günstigen Zukunftsaussichten
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Angesichts der immer deutlicher werdenden Instabilitäten auf dem Finanzmarkt erkennt zunehmend die Bevölkerung, daß in unserem Geldsystem etwas nicht in Ordnung sein kann. Das wird schon daran deutlich, daß sich die Verschuldung in allen Staaten der Welt viel schneller entwickelt, als die Wertschöpfung. So steigen die Verbindlichkeiten beispielsweise in Deutschland etwa dreimal schneller als das
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Von Günter Hannich Im Oktober 1929, vor 70 Jahren, begann mit dem Börsencrash an der Wall Street die Weltwirtschaftskrise. Die damalige Depression war die größte Katastrophe in der Geschichte. Den wenigsten ist jedoch klar, daß unser Finanzsystem immer wieder zu solch einem Crash führen muß und Ihr Vermögen dabei massiv von Verlusten gefährdet ist. Zinseszinssystem
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Mit Schnäppchen-Werbesprüchen wie diesem werden nicht glückliche Konsumzeiten, sondern gefährliche Krisen angekündigt, die durchaus im Crash enden können. Wenn Automobilhersteller erstmals sogar ihre Listenpreise nach unten korrigieren, ist das kein gutes, sondern ein böses Omen. Die Zeichen an der Wand sind Zeichen einer Deflation: Unser Finanzsystem erodiert, überall fehlt plötzlich das Geld, immer mehr Menschen
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Die Einheitswährung bedroht das Vermögen der Bevölkerung Statt die Bevölkerung über die Hintergründe aufzuklären, waren Politik und Medien mehr damit beschäftigt, die Leute über unwichtige Fragen zu informieren, wie beispielsweise, was aus einer Münzsammlung werde, oder was wohl ein Pfund Kaffee kosten werde, wenn der Euro da sei. Teilweise kamen statt richtiger Information auch kuriose
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In der deutschen Geschichte gab es zwei große Währungsreformen: Eine im Jahr 1923 und die zweite im Jahr 1948. Beiden ging ein Krieg und die völlige Zerrüttung der Staatsfinanzen voraus. Sparer verloren in diesen Währungsreformen weitgehend ihre Ersparnisse. Diese Ereignisse haben sich so tiefgreifend in das Gedächtnis der Bevölkerung eingeprägt, daß auch fast 60 Jahre
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Heute bemühen sich die Politiker uns einzureden, daß ein baldiger „Aufschwung“ alle unsere Finanzprobleme lösen werde. Doch stellt sich hier die Frage, ob so ein „Aufschwung“ in unserem fortgeschrittenen Systemablauf überhaupt möglich ist? Die Problematik die sich in unserem System heute stellt ist, daß je mehr Zeit vergeht, um so mehr Geld für den rasch
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